Passend zu meiner negativen Grundstimmung momentan gibt es heute einen kleinen Einblick in die schwedische Küche. Vorab muss man sagen, dass Schweden leider kulinarisch nicht Italien oder Frankreich oder wenigstens Deutschland ist. Ne, das Land spielt in einer anderen Liga. Gut, manche Sachen kann man hier auch ganz gut essen, aber die sind dann leider so teuer, dass man da nicht unbedingt viel von essen kann. Ich sage nur: einzeln abgepackte Paprika. Eigentlich nur verwunderlich, dass noch kein Securitymann in der Gemüseabteilung Wache schiebt...bei den Preisen könnte es ohne weiteres ab und an zur Obstbeschaffungskriminalität kommen...
Also, stellen wir uns mal vor Olle Svensson, der Durchschnittsschwede (Durchschnitt sind die hier ja alle irgendwie, das ist das schwedische Gesellschaftsmodell), lädt zum Abendessen ein. Was ständ da wohl so auf der Karte?
Vorspeise: Erstmal ein paar Schnapsgläser Punsch, die unter wildem Gesinge von irgendwelchen unsinnigen Trinkliedern runtergekippt werden, um die Stimmung aufzulockern und auch den schwedischen Gästen zu ermöglichen, sich an der Unterhaltung zu beteiligen. Nüchtern reden die nämlich nicht. Damit einem diese widerliche Sorte von Alkohol nicht sofort wieder hochkommt, serviert Olle ein paar Knäckebrote mit wahlweise gesalzener Butter oder, viel schlimmer, einer Substanz genannt "Kalles Kaviar". Den Begriff "Substanz" verwende ich hier absichtlich, da ich leider nicht genau sagen kann, was in dieser Paste drin ist. Aber sie schmeckt wirklich ganz ganz scheusslich. Total versalzen, mit einer Note Fischeier und verrottender Algen. Kommt optisch an Fischlaich.
Zwischengang 1: Auf diesen kulinarischen Schrecken gibt es erstmal wieder ein paar Schnapsgläser Punsch und eine Packung lecker Snus, dem allseits beliebten Kautabak. Ab damit in die Backe und wenn man aussieht wie ein Hamster, dann snust man richtig.
Hauptspeise: Hmmm...jetzt darf man sich auf ein richtiges Highlight der schwedischen Küche freuen: Olle serviert megastinkender eingelegter Fisch aus einer roten Konservendose (weiss den Namen leider nicht, aber Finger weg, das Zeug stinkt auf Tage die Wohnung voll). Dazu herrliches schwedisches "Brot". Der Begriff Brot wird hierzulande allerdings etwas anders gedeutet: So haut der Schwede nach Belieben viel Zucker und Beerensirup in sein oft pappiges Brot und backt es so, dass es sich wirklich nur 0.5 Tage hält und essbar ist. Geniessbar ist es aber sowieso auch dann nicht. Auf dieses süsse Brot wird dann ganz dick extrasalzige Butter geschmiert, um den hohen Zuckergehalt etwas zu drücken. Könnte man natürlich auch denken, naja, lasst ihr halt mal Zucker aus dem Brot, dann braucht ihr auch eure Butter nicht salzen, aber der Schwede hat es nicht so mit Logik.
Zwischengang 2: Noch mehr Punsch, noch mehr singen und noch mehr Snus.
Dessert: Ja, fast geschafft. Aber halt, nicht so schnell. Jetzt gibt es noch ein bisschen mehr Zucker. Zirka 1 Tonne für jeden Gast. Serviert entweder in Form von zuckersüssen Marzipanmandelteilchen genannt Manzariner die komischerweise eine giftgrüne oder knallpinke Farbe haben (hachja, die Schweden, dieses Naturvolk) oder ein Turm aus einer Art betonhart gebackenem Eiweiss, der von Zuckerguss zusammengehalten wird. Dazu gießt Olle seinen Gästen kräftig teerschwarze Brühe in die Schnapsgläser, die er dreist als "Kaffee" ausgibt.
Um 22.15 ist dann das Dinner vorbei und Schlafenszeit. Höchste Zeit, nach Hause zu kommen, die Bordsteine sind ja eh schon seit 4 Stunden hochgeklappt.
Also, stellen wir uns mal vor Olle Svensson, der Durchschnittsschwede (Durchschnitt sind die hier ja alle irgendwie, das ist das schwedische Gesellschaftsmodell), lädt zum Abendessen ein. Was ständ da wohl so auf der Karte?
Vorspeise: Erstmal ein paar Schnapsgläser Punsch, die unter wildem Gesinge von irgendwelchen unsinnigen Trinkliedern runtergekippt werden, um die Stimmung aufzulockern und auch den schwedischen Gästen zu ermöglichen, sich an der Unterhaltung zu beteiligen. Nüchtern reden die nämlich nicht. Damit einem diese widerliche Sorte von Alkohol nicht sofort wieder hochkommt, serviert Olle ein paar Knäckebrote mit wahlweise gesalzener Butter oder, viel schlimmer, einer Substanz genannt "Kalles Kaviar". Den Begriff "Substanz" verwende ich hier absichtlich, da ich leider nicht genau sagen kann, was in dieser Paste drin ist. Aber sie schmeckt wirklich ganz ganz scheusslich. Total versalzen, mit einer Note Fischeier und verrottender Algen. Kommt optisch an Fischlaich.
Zwischengang 1: Auf diesen kulinarischen Schrecken gibt es erstmal wieder ein paar Schnapsgläser Punsch und eine Packung lecker Snus, dem allseits beliebten Kautabak. Ab damit in die Backe und wenn man aussieht wie ein Hamster, dann snust man richtig.
Hauptspeise: Hmmm...jetzt darf man sich auf ein richtiges Highlight der schwedischen Küche freuen: Olle serviert megastinkender eingelegter Fisch aus einer roten Konservendose (weiss den Namen leider nicht, aber Finger weg, das Zeug stinkt auf Tage die Wohnung voll). Dazu herrliches schwedisches "Brot". Der Begriff Brot wird hierzulande allerdings etwas anders gedeutet: So haut der Schwede nach Belieben viel Zucker und Beerensirup in sein oft pappiges Brot und backt es so, dass es sich wirklich nur 0.5 Tage hält und essbar ist. Geniessbar ist es aber sowieso auch dann nicht. Auf dieses süsse Brot wird dann ganz dick extrasalzige Butter geschmiert, um den hohen Zuckergehalt etwas zu drücken. Könnte man natürlich auch denken, naja, lasst ihr halt mal Zucker aus dem Brot, dann braucht ihr auch eure Butter nicht salzen, aber der Schwede hat es nicht so mit Logik.
Zwischengang 2: Noch mehr Punsch, noch mehr singen und noch mehr Snus.
Dessert: Ja, fast geschafft. Aber halt, nicht so schnell. Jetzt gibt es noch ein bisschen mehr Zucker. Zirka 1 Tonne für jeden Gast. Serviert entweder in Form von zuckersüssen Marzipanmandelteilchen genannt Manzariner die komischerweise eine giftgrüne oder knallpinke Farbe haben (hachja, die Schweden, dieses Naturvolk) oder ein Turm aus einer Art betonhart gebackenem Eiweiss, der von Zuckerguss zusammengehalten wird. Dazu gießt Olle seinen Gästen kräftig teerschwarze Brühe in die Schnapsgläser, die er dreist als "Kaffee" ausgibt.
Um 22.15 ist dann das Dinner vorbei und Schlafenszeit. Höchste Zeit, nach Hause zu kommen, die Bordsteine sind ja eh schon seit 4 Stunden hochgeklappt.
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